Lange bin ich noch nicht am Berg unterwegs, erst seit wenigen Jahren erweitert sich meine Ausrüstung stetig. Entsprechend hab ich noch keine riesige Sammlung an Gipfeln vorzuweisen. Aber darum geht es auch gar nicht. Wie bereits als Vorwort meiner Diplomarbeit verwendet, halte ich es da ganz mit dem Bergsteiger Reinhard Karl:
Egal, auf welchen Berg man steigt. Oben wird man immer weiter sehen.
So habe ich keinen niedrigen Gipfel der letzten Jahre bereut - im Gegenteil. Auf Voralpengipfeln wie der Reisalpe (1399m) oder am Hochwechsel (1743m) hatte ich bisher meine weitesten Fernsichten, letzterer hält meinen persönlichen Rekord mit 203 km zum Reißeck in Oberkärnten.
Meine Zeit am Berg kann ich in drei Lebensabschnitte gliedern:
Das Hineinschnuppern in der Kindheit bis zum Studium in Innsbruck, als ich höchstens einmal jährlich mit meinen Eltern unterwegs war. In dieser Zeit waren es meist leichte Bergwanderungen ohne klettertechnische Schwierigkeiten, dennoch schön, wie etwa im Tannheimer Tal, in Garmisch-Partenkirchen, im Allgäu oder im Zillertal.
Das Stecken sukzessive höherer Ziele während meiner Studienzeit in Innsbruck (2004-2010), angefangen vor Nockspitze (2401m, erst 900 hm, später knapp 1700 hm) und endend mit meinem bisher höchsten und schwierigstem Berg, dem Habicht (3277m) in den Stubaier Alpen.
Seit meiner Übersiedlung nach Wien bin ich in der dritten Phase angelangt: bessere Ausrüstung, um auch anspruchsvollere Touren mit möglichst wenig Gewicht gehen zu können. Zudem bin ich mit der Tour auf den Großen Wildkamm (1854m) in der Veitschalpe/Obersteiermark erstmals einen beidseitig ausgesetzten Grat gegangen, und hatte nur ganz kurz Eingewöhnungsprobleme. Weiters habe ich festgestellt, dass mir Klettern liegt, dass ich mich wesentlich sicherer dabei fühle, beim Fels mit den Händen zuzupacken als auf einem steilem, schottrigen Steig mit unsicheren Schritten hinabzurutschen.
Folgendes möchte ich hier vorstellen:
Abschließend noch ein paar Lesetipps:
Zuletzt aktualisiert am Samstag, 10. Dezember 2011 17:26