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Am 24. Oktober 2009, 06 UTC, zeigte sich das Satellitenbild von Satreponline (RGB) erneut von seiner besten Seite. Drei Tiefdruckgebiete dominieren im euroatlantischen Raum. Ein alterndes Mittelmeertief über der Adria, das im weiteren verlauf ins östliche Mittelmeer zieht und damit ein gewisses Tropensturmpotential entwickelt, mit abnehmender Windscherung, barotroper Temperaturverteilung und hoher Labilität.Verantwortlich für Zwischenhocheinfluss über Mitteleuropa ist ein Sturmtief über den Britischen Inseln, dessen Warmluftadvektion einen Kurzwellenkeil über Frankreich aufgebaut hat. Die Okklusion ist - wie es häufiger vorkommt - in mehrere Zentren zerfleddert. Das Haupttiefzentrum liegt westlich von Irland, wo sich im Einflussbereich eines Vorticitymaxiums ein Komma entwickelt hat.
Weiters ist östlich von Neufundland ein weiteres Sturmtief zu sehen, das ebenfalls ein voll entwickeltes Frontensystem aufweist
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Im Wasserdampfbild besitzen alle drei Systeme ausgeprägte Streamer, wobei der Dryslot östlich von Neufundland und bei Irland am Ausprägtesten ist.
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Folgender Querschnitt geht durch das westlichste Tief von Nord nach Süd, quert also die Okklusionsfront gleich zwei mal, weiters die Kaltfront und einen gealterten Rückseitensektor, ehe eine weitere Frontalzone durchschritten wird. Aufgetragen sind neben den Feuchtisentropen die potentielle Vorticity und die Vertikalbewegung.
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1.Der Querschnitt beginnt zwischen 50°W und 46°W mit neutraler Schichtung bis 700 hPa, darüber setzt die potentiell stabile Schichtung der herumgeholten Warmluft der Okklusionsfront ein.
2.Die erste Querung der Okklusion zeigt sich durch die Feuchtisentropendrängung bei 46°W und der starken aufwärtsgerichteten Vertikalbewegung.
3.Zwischen 46°W und 44°W wird der Tiefdruckkern durchschritten. Die Hebung lässt nach, es dominiert Absinken durch die Dry Intrusion, die mit dem Herabsteigen potentieller Vorticity einhergeht.
4.Bei 44°W geht der Querschnitt erneut durch die Okklusion, wo ein sekundäres Hebungsmaxium auftritt. Die Schichtung ist neutral bzw. geringfügig (potentiell) instabil geschichtet. Jedoch überwiegt das trockene Absinken und lässt größere konvektive Umlagerungen nicht zu (pot. stabil oberhalb 650 hPa).
5. Zwischen 44°W und 41°W bewegt sich der Querschnitt abermals durch den Dryslot, die potentielle Instabilität durch das 302K-Feuchtisentropenfeld in 700 hPa löst Schauerbewölkung aus (siehe Satellitenbild).
6. Bei 41°W sieht man die Kaltfront anhand der hochreichenden (bis zur Tropopause) Hebung, südlich davon ist die Schichtung überwiegt neutral aufgebaut, ehe bei 32°W eine weitere Frontalzone aufscheint.
Die zugehörigen Frontensysteme (das bei Irland ist diskutabel)
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Der Jetstream in 300 hPa mit den Kurzwellenkeilen und den ausgedehnten Höhendivergenzfeldern.
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