Grundlagen zu Radiosondenaufstiegen - eine Einführung

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Dieser Artikel soll die wichtigsten graphischen Möglichkeiten zur Interpretation von Radiosondenaufstiegen, speziell für die häufig gebrauchten "Skew-T-Diagrammen" bereitstellen. Zunächst werden die Bestandteile eines Sondenaufstiegs erläutert. Im Anschluss folgt eine Beschreibung der bedeutendsten Implikationen, die sich daraus ergeben - jeweils mit einem graphischen Beispiel versehen. Schließlich soll noch auf Besonderheiten wie vertikale Windscherung, Labilitätstypen u.v.m. näher eingegangen werden.

Die Quelle der Radiosondenaufstiege ist, sofern nicht anders angegeben, Wyoming Soundings.

Der Radiosondenaufstieg spielt besonders hinsichtlich der Bestimmung von Auslöse, Entstehung, Typ und Intenstität von Konvektion eine tragende Rolle. Man unterscheidet zwei Typen von Konvektion:

Die Vertikalbewegungen bei konvektiven Prozessen sind viel größer (ab 1m/s) als bei stratiformen Hebungsvorgängen (im Zentimeterbereich), weshalb von aufsteigenden Luftpaketen bereits nach wenigen Minuten weite Strecken in der Vertikalen zurückgelegt werden können, bis hin zur Tropopause - in seltenen Fällen auch darüber hinaus ("overshooting top").

Übersicht zu den Parametern im Radiosondenaufstieg

   


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© www.wetteran.de, Mai 2009